10 Jahre – 10 Gesichter: heute im Interview Mag.a Angelika Alp-Hoskowetz, Leiterin der Landesstelle Tirol, Sozialministeriumsservice!
Was ist mein Beitrag zur Ausbildung bis 18? Was hat sich verändert?
"Die AusBildung bis 18 und damit das gesetzliche Recht auf Ausbildung nach der Pflichtschule, ist für mich ein Meilenstein geblieben und eine Erfolgsgeschichte geworden.
In gemeinsamer Verantwortung der öffentlichen Institutionen, das Recht der Jugendlichen umzusetzen, ist es in enger Kooperation mit den Umsetzungspartner*innen gut gelungen, dies verbindlich, strukturiert und weit vernetzt zu leben.
Inzwischen werden jährlich mehr als 1000 Jugendliche in Tirol, über die Koordinierungsstelle KOST, in enger Zusammenarbeit mit dem Jugendcoaching, begleitet. Mit dem Fokus auf die Potentiale und Wünsche der Jugendlichen gelingt es diesen vielfachst, ihr persönlich passendes AB18 - Angebot zu finden.
Rd. 40% besuchen nach der Begleitung, wieder eine Schule oder machen eine Lehre, bei Bedarf mit Unterstützung durch die Arbeitsassistenz und die Berufsausbildungsassistenz. Rund 33% nehmen AMS- Unterstützungen an oder nehmen Jugendcoaching weiter in Anspruch. Für einen weiteren Teil stehen erstmal stabilisierende oder weitere vorbereitende Schritte im Vordergrund.
Sehr vielen Jugendlichen kann geholfen werden und ich freue mich, dass die Zahl an Jugendlichen und Angehörigen immer größer geworden ist, die frühzeitig selbst Kontakt zur KOST suchen. Dies nicht nur aus Verpflichtung, sondern weil die AB18 weit bekannt ist und die damit verbunden Chancen schon lange deutlich wahrgenommen werden.
Ich bedanke mich bei allen, die sich dafür einsetzen, dass Jugendliche durch AusBildung bessere Lebensbedingungen erhalten, in einer Gesellschaft in der Alle dazugehören."
Herzlichen Dank, Angelika, dass du dir Zeit für uns genommen hast!